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1980 erfolgte der Beitritt zum Deutschen Sportbund Hessischer Skiverband dessen Sektion IV Rhön wir angehören. Dies ermöglichte die
Teilnahme an überregionalen Wettkämpfen. Verbesserte Übungsmöglichkeiten und mehrtägige Kurse in den Alpengebieten, wie sie seit vielen Jahren in Schruns/Montafon, Mayerhofen Großarl, Hüftschlag, Maria-Alm, Hochkönig und Gasteiner Tal
durchgeführt werden konnten, sollten hier zu weiteren Erfolgen führen. In diesem Sinn bot (und bietet) unser Verein auch in den Nichtwintermonaten unter mehreren ausgebildeten Übungsleitern Trainingsstunden in Gymnastik, Ballspielen,
Leichtathletik oder Kraftübungen an und erfasste dabei alle Generationen vom Kleinkind bis zum reifen Alter. Erfreulich für den Verein war die ständige Aufwärtsentwicklung der Kinder-Gymnastik, die in zwei Gruppen durchgeführt wurde. Eine
Gruppe war den Kleinkindern bis 6 Jahren vorbehalten und in der anderen Gruppe beteiligten sich Kinder bis zum 12. Lebensjahr. In jeder Gruppe übten regelmäßig 15 bis 20 Kinder.
Wir führten und führen auch heute noch - teilweise in Zusammenarbeit mit dem TV Windecken - Waldlauf-Meisterschaften und Stadtstaffeln durch.
Gruppen unseres Vereins haben sich
daneben besonderen Ausgleichssportarte n zugewandt. Während die mehrmaligen jährlichen Radtouren noch mehr dem Wandern zugeordnet werden können, hatten der Klettersport und der Kanusport schon ein beträchtliches Eigengewicht. Aus einem von mehreren Mitgliedern 1978 im Kaiserbachtal bei Kufstein in der Bergsteigerschule Wilder Kaiser absolvierten Kletterkurs,
entwickelte sich eine beachtliche Klettergruppe. Sie führte jährlich an der Steinwand in der Rhön ein Zeltfreizeitlager durch, an dem bis zu 30 Mitglieder teilnahmen. Die stärkste Gruppe hatte 42 Teilnehmer.
Hier in Windecken hatten sich auch geeignete Kletterwände gefunden. Es wurden hier Übungen und
Knotenkurse durchgeführt. Höhepunkte bildeten die jährlichen Hochgebirgswanderungen und Hüttentouren wie im Wilden Kaiser, den Ötztaler-, Lechtaler Alpen und am Watzmann.
Unsere Kanusportgruppe baute 1984 ihre ersten 3 Boote. Da gerade bei den jüngeren Mitgliedern großes Interesse bestand, wurden 1987/88 vier
vereinseigene Kanus gebaut und erste gemeinsame Fahrten auf Nidder und Kinzig durchgeführt. Größere Wochenendfahrten führten zur Lahn, der Sinn, der Fränkischen Saale von Bad Kissingen bis Gemünden
und zur Altmühl von Pappenheim bis Beilngries. An den Fahrten beteiligten sich zwischen 20 und 30 Mitglieder. Auch hier war die Jugend am stärksten vertreten.
1992 und 1993 wurde es errichtet. Da stand es nun, ... man könnte es fast schon als ein ,,schmuckes
Häuschen“ bezeichnen. Jedenfalls beurteilten durchwegs alle Vereinsmitglied er und sehr viele Außenstehende das fast fertiggestellte Gerätehaus sehr
positiv.
Wenn man bedenkt, wie es mit zwei schon stark angerosteten Containern begann, deren Ankauf bei einigen Vereinskameraden auf Unverständnis
stieß oder kopfschüttelnd belächelt wurde.
Aber dann wurde mit viel Arbeitseinsatz Woche um Woche sichtbarer, dass hier nicht nur pflichtgemäß, sondern mit Sachkenntnis und Liebe zum Vorhaben an‘s Werk gegangen wurde und wird.
Die Container wurden fachgerecht überdacht und die beiden Giebelseiten mit Holzwänden verkleidet. Später wurde das bereits in
Auftrag gegebene Tor (einzige Fremdarbeit) angeschlagen um den Zwischenraum abzuschließen.
Aber es war noch einiges zu tun, um den Bau winterfest zu machen. Unter anderem musste die
Holzverkleidung mehrmals gestrichen werden. Auch heute noch stellt der Container, der von einigen auch liebevoll „Chalet“ genannt wird, eine zentrale Anlaufstelle im Vereinsleben dar.
In der Jahreshauptversammlung 1993 wurde zum ersten mal Rainer Häuser als 1. Vorsitzender des
Vereins gewählt. Franz Haubner, der langjährige 1. Vorsitzende hatte schon vorher angekündigt, dass er nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung stehen würde. Ein Jahr später wurden Franz Haubner für seine
Verdienste um den Verein die Ehrenplakette der Stadt Nidderau und die „Bronzene Ehrennadel“ des hessischen Skiverbandes verliehen. In der Laudatio würdigte Bürgermeister Betz u.a. die gut
funktionierende Jugendarbeit und das Engagement für den Umweltschutz. Mit der Wahl von Rainer Häuser wurde ein Generationenwechsel vollzogen, doch zeichnet sich der Verein auch unter seiner Leitung durch Kontinuität und stetes Wachstum aus.
Eine feste Einrichtung in der Jugendarbeit des SCW ist das Zeltlager für Kinder. Erstmals durchgeführt
wurde es im Jahr 1994. Da der zuständige Jugendleiter nach seiner Wahl durch Abwesenheit glänzte, übernahm Uschi Häuser die Aufgabe, dieses Zeltlager durchzuführen. Später übernahmen die Kinder ihre
Uschi dann als Jugendwart. Dieses Zeltlager war für die Kinder so spannend, wie es für ihre Entwicklung und die Entwicklung ihres Gemeinschaftssinnes förderlich war. Auch hier zeigte sich einmal mehr, dass in
unserem Verein der Schwerpunkt nicht auf Höchstleistungen liegt, sondern dass das Gemeinschaftsgefühl und der Spaß an der Bewegung gefördert werden sollen. Durch den großen Erfolg des Zeltlagers
angespornt, führte Uschi Häuser im Jahre 1996 das Reiter- Wochenende ein. Hier hatten die Kinder Gelegenheit, zwei Tage lang auf einem Reiterhof mit Pferden zu arbeiten und Spaß zu haben. Auch bei
dieser Veranstaltung gab es natürlich zwei Seiten ein und derselben Medaille zu beachten. Hatten die Kinder auf der einen Seite viel Spaß, lernten sie auf der anderen Seite spielerisch, Verantwortung für ein
anderes Wesen zu tragen. Es ist unnötig, zu erwähnen, dass auch dieses Wochenende regelmäßig nicht nur ausgebucht, sondern fast immer überbucht war.
Für sportliche Aktivitäten war unser Club schon immer bekannt. Nur für das weibliche Geschlecht musste
noch etwas getan werden. Also beschloss man, einen Damen- Lauftreff zu organisieren. Der erste Treff fand im Mai des Jahres 1994 statt. Schnell hatte sich eine feste Gruppe gefunden, die regelmäßig unter
Anleitung einer Übungsleiterin durch den Windecker Wald joggte. Das zum Skifahren neben der Gymnastik auch eine gute Kondition erforderlich ist, wussten allerdings auch damals schon die Männer,
so kam es nach und nach zur Emanzipation der Männer, die sich in den Lauftreff einklinkten. Heute sind die Lauftreffs im Windecker Wald aus dem Kalender des SCW nicht mehr wegzudenken, wenn auch das
Wörtchen „Damen“ nicht mehr auf der Lauftreff- Ankündigung steht.
Jeder Verein hat sein Vereinstrikot, um sein Zusammengehörigkeitsgefühl zu demonstrieren. Beim Skiclub
dauerte es bis 1995, bis eine Kollektion von T- Shirts und Sweat- Shirts angeboten wurde. Sie kam so gut bei den Mitgliedern an, dass sie schon bald erweitert wurde, Trainingshosen und Kappen, Aufkleber
und andere Kleinigkeiten waren zwischenzeitlich im Angebot. Auch heute noch können sich die Vereinsmitglieder und natürlich alle anderen Interessierten im SCW- Shop bedienen.
Schon seit vielen Jahren fährt der
SCW in die Alpen nach Maria- Alm. Ursprünglich geplant als Familienfahrt, war sie immer beliebt und schnell ausgebucht. So wurde das Angebot an Winterfahrten stetig erweitert. Als zweite Fahrt wurde eine Fahrt nach Altenmarkt in das
Angebot aufgenommen, die jedoch bald durch eine Reise nach Campitello ersetzt wurde. Seit 1998 kam eine Fahrt in den Osterferien nach Ischgl/See
hinzu. Da die Ferienordnung in Hessen in den letzten Jahren eher Familienfeindlich war, konnten Kinder nur in den Osterferien kostengünstig zum Skifahren in die Alpen kommen. Die Organisation dieser
Fahrten erfordert von den Beteiligten viel Zeit und Einsatz. Sie werden jedoch letztendlich durch die rege Beteiligung belohnt. Ist es doch für viele Skibegeisterte die einzige Möglichkeit, alpinen Skisport zu
betreiben. Leider findet in unseren Breiten der Winter ja in der Regel nur noch an wenigen Tagen im Jahr statt.
Unsere Ski-Hütte war in die Jahre
gekommen. Große Dienste hatte sie uns geleistet, über Jahre hinaus. Sie verwandelte sich beim Hüttenabend in der ,,Willi-Salzmann-Halle“ in die ,,Dengl-Alm“. Beim Altstadtfest stand sie, ,,hervorstechend“ auf unserem historischen
Marktplatz. Der Zahn der Zeit hat an ihr genagt, die Schrauben und Nägel, die sie zusammenhielten, waren nicht mehr die besten. So wurde beschlossen, etwas ,,NEUES“ muß her.
Bald hatte man etwas Passendes für
unsere Zwecke gefunden. Ein Verkaufswagen wurde erstanden, nicht ganz billig, aber das ideale Mehrzweckfahrzeug für unseren SCW. Dann stand er im ,,Chalet“ und die, die die Ausgestaltung vornehmen sollten, standen davor. Ein
neues äußeres Kleid sollte er haben und nicht wie ein üblicher Verkaufswagen aussehen. Wir haben uns für einen Fachwerkstil, passend zu den Häusern auf
unserem Marktplatz, entschieden. Packen wir‘s an! Viele Arbeitsstunden waren notwendig. Doch das Werk ist gelungen.
Dem Arbeitsteam ein besonderes ,,Lob und Dankeschön”. Zur Monatsversammlung und einem
Grillabend am 6.6.1997 wurde unseren Mitgliedern das Prachtstück vorgestellt. Man war sich einig, das Gefährt kann vielfach eingesetzt werden.
Nun hatte der SCW verschieden Anhänger, aber keine Zugmaschine. Da auf der einen Seite immer
weniger Mitgliederbereit waren, ihr Auto vor die Hänger zu spannen, auf der anderen Seite immer mehr Veranstaltungen und Termine den Einsatz der verschiedenen Hänger erforderlich machten, wurde
beschlossen, einen Wagen anzuschaffen. Die Wahl fiel auf einen Ford Transit der günstig erstanden werden konnte. Seit zwei Jahren leistet er dem Verein gute Dienste und macht das Leben für viele einfacher.
Diese Chronik kann natürlich nur ein kleiner Ausriss aus der Geschichte des SCW sein. Zu viel ist in all
den Jahren passiert, als dass man eine wirklich vollständige Geschichte des Vereins erstellen könnte. Auf jeden Fall würde sie Bücher füllen und den Rahmen dieser Hefte bei weitem sprengen. So beschränkten
wir uns in diesem letzten Teil darauf, einige Highlights aus den SCW- News der letzten Jahre herauszustellen. Wir hoffen, dass ihnen damit ein Überblick über das Vereinsleben im SCW möglich ist.
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